|
|
| Galerie |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Die
Radierung ist Anfang des 16. Jahrhunderts
entwickelt worden und gehört zur
Tiefdruckgrafik. Das ist eine sehr
aufwendige Technik, die vom Künstler nicht
nur Talent, viel Mühe und Geduld verlangt,
sondern auch die Bereitschaft mit sehr gefährlichen
Dingen zu arbeiten.
Diese Kunstrichtung wird weltweit sehr hoch geschätzt,
denn es gibt nicht so viele Grafiker, die sie auf einem
hohen professionellen Niveau beherrschen.
|
 |
Zuerst
werden Skizzen in Form von Zeichnungen angefertigt. Dabei ist zu beachten, dass
das Motiv spiegelverkehrt gezeichnet werden muss. Bevor man an die eigentliche
Arbeit herangeht wird die zu bearbeitende Metallplatte mit einer sauerfesten
Lackschicht überzogen und mit einer Rauchfackel geschwärzt, um die Linien
besser zu sehen.
|
Danach ritzt der Künstler das Motiv mit einer Radiernadel auf
und legt die Metallplatte in die Salpetersäure. An den
Stellen, wo die sauerfeste Lackschicht durch die Nadel zerstört wurde, entsteht
eine Zusammenwirkung der Säure mit dem Metall. Auf diesem Weg wird die
Tiefzeichnung auf die Metallplatte geätzt.
|
Nach
dieser Prozedur wird die Lackschicht entfernt und Farbe auf die zuvor erwärmte
Platte mit einem Tupfer aufgetragen. Die Platte wird mit einem feuchten
Spezialpapierbogen bedeckt und in einer Handdruckpresse eingedruckt.
|
 |
|
|
|
 |
 |
|
|